PRESSEMITTEILUNG
St. Pölten, 5. Februar 2017

Alois Mock Institut präsentiert Jahresprogramm 2017
Utl: Europa, Soziales, Arbeitswelt: Die Kernthemen Alois Mocks sind der rote Faden durch das Jahresprogramm des Forums für Zukunftsfragen

Seit 2012 greift das Alois Mock Institut regelmäßig in Veranstaltungen der Reihe „Trends 2030“ Zukunftsthemen auf und vernetzt Prognosen von ExpertInnen zu neuen Erkenntnissen. 2017 steht neben der Zukunft und Identität Europas und der ungelösten Frage nach einer gerechten Verteilung von Chancen und Vermögen besonders das Thema der neuen Arbeitswelt in mehreren Facetten am Programm. Dazu plant das Institut erstmals auch ein Symposium. Darüber hinaus soll die wissenschaftliche Arbeit in Form von Expertengesprächen und Studien verstärkt werden. All das mit dem Ziel, neues Wissen zu generieren und Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einen Handlauf am Weg in die Zukunft zu bauen.

„Bei jeder Entscheidung heute an morgen denken – diese Haltung Alois Mocks ist zugleich das Credo des Instituts. Uns geht es nicht darum, fertige Antworten vorzugeben. Vielmehr möchte das Institut Themen aufreißen und verschiedene Zugänge aufzeigen, aus denen jeder und jede Schlüsse für sein eigenes Handlungsfeld ziehen kann“, so Präsident Wolfgang Sobotka.

Am Programm für 2017 finden sich also vor allem die Themen Europa, Arbeitswelt und Sozialwesen. „In ausführlichen Diskussionen innerhalb des Institutsvorstands und interessierten Mitgliedern unseres Komitees haben wir Ideen erarbeitet und diese gemeinsam mit unserem Expertenrat weiterentwickelt“, beschreibt der geschäftsführende Obmann Christian Rädler den Prozess.

So ist ein dichtes und inhaltsreiches Jahresprogramm entstanden. Neben den bewährten und gut frequentierten Veranstaltungen der Reihe „Trends 2030“ – durchschnittlich kommen über 150 Gäste zu den Podiumsdiskussionen – soll 2017 auch die wissenschaftliche Arbeit verstärkt werden. Studien und Forschungsaufträge etwa zur Entwicklung des Populismus in Europa, zu konkreten Veränderungen in der Arbeitswelt und zu einer Reform des Arbeitsrechts hat das Institut auf die Agenda gesetzt. „Wir wollen einerseits bestehendes Wissen zusammentragen und übersichtlich aufbereiten, andererseits aber auch Lücken in der Forschung schließen“, so Christian Rädler. Passieren soll das vor allem in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Expertenrats unter Leitung von Gottfried Haber und mit universitären Einrichtungen.

Bei den Trends 2030 sind die Planungen schon konkret: Am 23. März geht es in St. Pölten um das Themenfeld Vermögensverteilung und Chancengerechtigkeit, am 23. Mai ebenfalls in St. Pölten um die Folgen des BREXIT für Europa und am 27. Juni beschließt mit der Frage nach einer neuen Identität in Österreich und Europa das Thema Werte und Religion das erste Halbjahr. Im Herbst dreht sich alles um die (neue) Arbeitswelt: Die Wertigkeit und Bedeutung von Arbeit für Mensch und Gesellschaft wird dabei ebenso diskutiert wie Konzepte für die Vereinbarkeit von beruflichen Anforderungen und Krankheit bzw. Behinderung. Eröffnen soll den Herbst aber das erste große Symposium des Mock Instituts: Mit Workshops zu Detailfragen der Arbeitswelt und –kultur 4.0 und einer Podiumsdiskussion zum in Österreich noch wenig diskutieren Bereich Technik & Ethik.