Alois Mock

Der Ehrenpräsident 

Alois Mock wurde am 10. Juni 1934 in Euratsfeld geboren. Er prägte die Geschichte der Zweiten Republik vor allem durch das engagierte Eintreten für den österreichischen EU-Beitritt in seiner Zeit als  Außenminister und Vizekanzler. Sein Einsatz für die Einigung Europas und die EU-Erweiterung wirken bis heute. Internationale Anerkennung genießt er außerdem wegen seines Eintretens für Demokratie und Menschenrechte.

Alois Mock war überdies ein visionärer Sozialpolitiker, der besonders im Arbeitsrecht Reformen in Gang setzte, die bis heute wirken. Dazu zählen beispielsweise die Bildungsfreistellung, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder die arbeitsrechtliche Gleichstellung von Teilzeitarbeit. Auch in der Bildungspolitik setzte er in seiner kurzen Zeit als Bildungsminister wegweisende Schritte. 

Sein gesamtes politisches Leben war von Weitblick und Mut geprägt, sein unerschütterlicher Optimismus und seine Überzeugungskraft sind allen in Erinnerung, die mit ihm arbeiten durften. Diese Haltung nimmt sich das Alois Mock Institut ebenso zum Vorbild, wie es die zentralen Themen Mocks als inhaltliche Richtschnur gewählt hat.

Alois Mock verstarb am 1. Juni 2017 im 83. Lebensjahr nach langer Krankheit.